Diesen Maßstab zu erreichen bedeutet, dass eine Zivilisation sich weit über ihren Heimatstern hinaus ausgebreitet hat, System für System besiedelt und jedes davon erntet. Die Kolonisationsfront fegt von einem Heimatcluster nach außen, einen Spiralarm entlang, bis die ganze galaktische Scheibe als Einheit arbeitet — jede eingefangene Sonne ein Knoten im Netz.
Es setzt Reisen nahe der Lichtgeschwindigkeit oder selbstreplizierende Sonden voraus, Ingenieurskunst über Tausende Lichtjahre und Koordination über Zeitspannen, die die aufgezeichnete Geschichte verzwergen. Nichts in der bekannten Physik verbietet es, doch es liegt am spekulativen äußersten Ende der ursprünglichen Kardashev-Skala.
Das Modell zeigt das Netz in voller Ausdehnung — die Kolonisationsfront reicht über die gesamte Galaxie, mit dem Heimatstern als einzelnem Punkt innerhalb der Scheibe markiert.
Es ist ein galaxienweites Netz besiedelter, energetisch geernteter Sternsysteme — Milliarden Sterne, jeder in Dyson-Schwärme gehüllt und miteinander verschaltet. Es ist das Kennzeichen einer Type-III-Zivilisation (galaktisch) auf der Kardashev-Skala.
In der Größenordnung von 10³⁶ Watt — etwa 4 × 10³⁶ W für eine Galaxie von der Größe der Milchstraße, also rund zehn Milliarden Mal so viel Leistung wie eine stellare Type-II-Zivilisation.